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Wasserwerkstatt Parras: Wasser Cluster

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Das Wasser – ein Meer aus Clustern

Das in vielerlei Hinsicht besondere Verhalten des Wassers lässt sich nur durch die Beschaffenheit der Wasserstruktur und die Wasserstoffbrücken-Bindung erklären. Anschaulich ausgedrückt: Eine größere Anzahl von Wasser-Molekülen verbindet sich zu dynamisch veränderlichen, räumlich angeordneten Gruppen, so genannten Polymeren oder Clustern, deren Beschaffenheit die Qualität des Wassers wesentlich zu bestimmen scheint. Nach bisherigen Untersuchungen können diese Gruppen aus 2 bis zum Teil 500 einzelnen Molekülen bestehen. In Wassermolekülen sind die Elektronen höchst ungleich zwischen dem Sauerstoffatom und den beiden Wasserstoffatomen verteilt. Der Sauerstoff zieht aufgrund seines ausgeprägten Elektronenhungers die Elektronen vom Wasserstoff weg. Daher sind Wassermoleküle elektrische Dipole, in denen der Sauerstoff negativ, der Wasserstoff aber elektrisch positiv ist.



Im flüssigen Wasser sind die Moleküle in ständiger Bewegung. Nähert sich ein Wassermolekül einem zweiten, so ziehen sich ein Wasserstoffatom des ersten Moleküls und der Sauerstoff des zweiten Moleküls an. Insgesamt kann sich ein Wassermolekül mit bis zu 4 weiteren Molekülen umgeben. Dieses Konstruktionsprinzip ermöglicht die Bildung der unterschiedlichsten Strukturen, ja sogar regelrechter Netzwerke, die sich ständig auflösen und neu formieren können.



Diese Molekülgruppierungen sind viel zu klein um sie direkt beobachten zu können, dennoch lassen sich z.B. durch spezielle Methoden der Laser-Spektroskopie und ständig verfeinerte mathematische Modelle die strukturbedingten besonderen Eigenschaften des Wassers immer weiter enträtseln.

Grundlegende Untersuchungen dazu hat z.B. Professor Saykally (www.cchem.berkeley.edu/rjsgrp/groupPageNew/) von der University of Berkeley durchgeführt. Er und seine Forschungsgruppe konnten bereits durch eine besondere Zerstäubungstechnik und Laser-Spektroskopie Wasser-Cluster von 2 bis 9 Wassermolekülen untersuchen.

Die Erfinder des Levitierten Wassers hatten ursprünglich die Idee, die Qualität des Wassers durch eine gezielte physikalische Aufbereitung, also mittels reiner Bewegungsenergie in seine ursprüngliche Lebendigkeit zu versetzen, ohne dem Wasser irgendeine zusätzliche "Information" aufzudrücken, oder es gar chemisch zu manipulieren.

Während des Betriebs der Maschine treten so starke Kräfte auf, dass sich die 35 Liter Wasser nahezu vollkommen in der Schwebe (Levitation) befinden und nur ein dünnes Rinnsal aus dem Behälter heraus fließt, wenn man den Auslaufhahn öffnet.

Zwar hat noch niemand Wassercluster gesehen oder vermessen, weil die heutigen technischen Mittel dies (noch) nicht zeigen können, aber die besonderen Eigenschaften des Levitierten Wassers lassen den Rückschluss zu, dass die Molekülcluster verkleinert werden und dadurch die innere Oberfläche des Wassers erheblich zunimmt. Es ist somit besser in der Lage, Stoffe aufzunehmen und zu transportieren. Wir gehen davon aus, dass Levitiertes Wasser über eine verstärkte Eindringfähigkeit und eine höhere Lösungsfähigkeit verfügt. Dies zeigt sich am deutlichsten bei der Herstellung von kolloidalen Lösungen ( Wasser-Feststoff-Gemische, Schaum, Emulsionen). Die Veränderung des Wassers lässt sich in verschiedenen physikalischen und biophysikalischen Experimenten darstellen, wie weiter unten beschrieben wird.